Sektionsjugendwanderung 2019



Auch am diesjährigen Vatertag waren die Schützen von Burgfrieden Eichhofen motiviert und bestens gelaunt an der Jugendwanderung der Sektion Labertal beteiligt. Nach einem zweistündigen Marsch durch Saxberg und Umgebung wurden die fleißigen Wanderer im "Kiendl-Stadl" mit Bratwürschteln und Bier versorgt. Die Jugend schoss mit dem Blasrohr einen Wettbewerb aus.



Vereinsausflug nach Prag


Im Mai 2019 organisierten die Eichhofener Schützen einen Vereinsausflug nach Prag. Ein Wochenende lang wandelten die Teilnehmer auf den Spuren Karls IV. und Franz Kafkas. Die tschechische Hauptstadt wusste Jung und Alt mit mittelalterlicher Architektur auf dem Burgberg, spannenden Geschichten aus dem berühmten jüdischen Viertel sowie einer Vielzahl an gemütlichen Kneipen zu beeindrucken.



Impressionen vom Training


Einige Impressionen unserer Schützen am Werk. Zu unseren Schießabenden (fast) jeden Freitag sind Sie herzlich eingeladen, hier finden Sie die Termine!



Tatkräftige Mithilfe beim Brauereifest


Kühles Bier, ausgelassene Fröhlichkeit und klasse Atmosphäre: Alle zwei Jahre wird das Brauereigelände Eichhofen ein Wochenende lang zur regelrechten Festivalmeile. Zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Ereignisses tragen traditionell die Ortsvereine, so auch "Burgfrieden" Eichhofen", wesentlich bei. Die mittlerweile 15. Ausgabe des Brauereifests wurde dank zahlreicher Helfer zum vollen Erfolg: Ob an der Kegelbahn, am Grill, beim "Kaas", Kaffee und Kuchen oder am Geschirrmobil, überall waren unsere Vereinsmitglieder motiviert zur Stelle!



Jahresversammlung: Burgfrieden blickt nach vorn


Auf der Jahresversammlung beschlossen die Eichhofener Schützen in die neu eingeführten Aufgelegt-Klassen zu investieren. Außerdem resümierte Schützenmeister Anton Sterr ein „bemerkenswertes Jahr 2017“ mit vielen Erfolgen, machte aber vor allem auf kommende Herausforderungen aufmerksam. Sterr listete in seinem Bericht die zahlreichen Termine von Sektion, Gau und Bezirk auf, an denen der Verein vertreten war. Außerhalb dieses „normalen Jahresprogramms“ hob er jedoch  einige Besonderheiten hervor, auf die die Schützenfamilie „Burgfrieden“ stolz sein könne. So initiierte der Verein die ersten „Eichhofener Schlossfestspiele“, eine Dorfmeisterschaft in Eichhofen mit den Disziplinen Kegeln, Maßkrugschieben und Blasrohrschießen und konnte dort in der Mannschaft auch den Sieg einfahren. Weiterhin trat die Schützenjugend auf dem 50. Geburtstag ihrer Jugendleiterin Marion Krenz mit einigen Sketchen auf. Zudem führte „Burgfrieden“ in diesem Jahr die acht Schießabende des Labertal-Wanderpokals in der Brauerei-Gaststätte durch. „Ohne die vielen Helfer und die hervorragend Zusammenarbeit, wären die reibungslosen Abläufe nicht möglich gewesen“, fasste Sterr zusammen.

 

Der Jugendbericht von Marion Krenz und der Bericht des Sportleiters Martin Rödl beleuchteten anschließend die sportlichen Leistungen der Schützen. Wettbewerbsübergreifend wurden 18 Stockerlplätze erreicht, „für unseren kleinen Verein eine wirklich große Leistung“, lobte Rödl. Sechs Schützen qualifizierten sich für die Bezirksmeisterschaften. Jungschütze Johannes Rauscher belegte gar bei den Bayerischen Meisterschaften einen starken 21. Platz und durfte anschließend bei den Deutschen Meisterschaften antreten, wo er einen respektablen 87. Platz erreichte. „Definitiv das sportliche Highlight“, befand auch der zweite Nittendorfer Bürgermeister Josef Bauer, der dem Verein für seine geringe Mitgliederzahl „große sportliche Leistungsfähigkeit“ bescheinigte. Der anschließende Bericht des Schatzmeisters Reinhard Hammer fiel ebenfalls positiv aus. Aufgrund der Durchführung des Labertal-Wanderpokal-Schießens blieb die Kasse auf einem konstanten Niveau. „Wir können sehr zufrieden sein, zumal dieses Jahr noch das Brauereifest ansteht. Wir können gut wirtschaften, der Kassenstand ermöglicht uns auch Neuanschaffungen“, resümierte Hammer.

 

 Abschließend besprachen die Schützen die Herausforderungen, die 2018 auf den Verein warten. „Leider verringert sich die Zahl der aktiven Schützen im Verein zunehmend“, stellte Sterr fest. Um diesem Trend entgegenzuwirken, beschloss „Burgfrieden“ die Anschaffung eines reinen Auflage-Gewehrs. Dank neuer Regularien darf nun schon ab 51 Jahren mit Auflage geschossen werden. „Wir erhoffen uns davon insbesondere, inaktive Mitglieder wieder zu reaktivieren“, erklärte Sterr. „Auch Interessierte aller Altersklassen sind zu unseren Schießabenden eingeladen!“ Den Schießplan können Sie hier einsehen.

 


Martin Rödl ist neuer Schützenkönig



Martin Rödl trägt für ein Jahr die Krone von „Burgfrieden Eichhofen“. Der Ehren-Schützenmeister wurde bei der Weihnachtsfeier zum Schützenkönig gekürt. An seiner Seite steht die neue Schützenliesl Adriana Krenz. Die Proklamation der Majestäten war Höhepunkt beim Jahresabschluss in der Brauereigaststätte Eichhofen.

 

Kilian Schmalzl übergab die Schützenkette an seinen Nachfolger (108-Teiler), die Knackerkette holte sich Schützenmeister Anton Sterr und die Brezenkette ging an Johannes Rauscher. Die Lieslkette holte sich Adriana Krenz (228-Teiler). Den zweiten Platz samt Knacker holte sich Marion Krenz, während die Brezen an Simone Rödl gingen.

 

Des Weiteren wurden die Jahresmeister ausgezeichnet. In der Klasse Junioren A und B setzte sich Johannes Rauscher mit einem Durchschnitt von 188,16 Ringen durch. Auf den Plätzen folgen Adriana Krenz (187,0) sowie Simone Rödl (181,83).

 

Die Jahresmeisterschaft der Damen-, Schützen- und Altersklasse beherrschte erneut Marion Krenz mit 191,5 Ringen im Durchschnitt. Anton Sterr erzielte 188,16 Ringe im Schnitt und Julian Krenz 179,66. Auf den Plätzen: Kilian Schmalzl (177,5) und Alexander Röfl (174,16). In der Seniorenklasse „Auflage“ war Martin Rödl mit 198,31 Ringen nicht zu schlagen. Fritz Treiber (186,63) und Anneliese Treiber (181,51) belegten Platz 2 und 3. Die Gewinner aller Schießwettbewerbe des Jahres wurden mit Gutscheinen, Pokalen und Medaillen geehrt.

 

Schützenmeister Anton Sterr lobte alle aktiven und passiven Mitglieder von „Burgfrieden Eichhofen“ für ihren sportlichen und gesellschaftlichen Einsatz im abgelaufenen Schießjahr. Für das Aushängeschild des rührigen Schützenvereins, die Gauligamannschaft, hatte er Präsente in flüssiger Form parat. Das Team um Mannschaftsführer Anton Sterr, Marion Krenz und Markus Maier hat sich mit zwei Jungschützen stark verjüngt. Adriana Krenz und Johannes Rauscher gehören inzwischen zu den Leistungsträgern des Teams, das derzeit den 2. Platz in der Gauliga A1 belegt.

 

„Im Schießjahr 2017 hat sich die Jugend noch einmal gesteigert“, sagte Schützenmeister Sterr. Er listete nochmals die Erfolge auf Gau-, Bezirks-, bayerischer und deutscher Ebene auf und verteilte Gutscheine. Besonders hob Sterr die gute Platzierung von Johannes Rauscher bei den Deutschen Meisterschaften hervor.

 

Nach einem vom Verein spendierten Essen führte der Nachwuchs in Eigenregie weihnachtliche Sketche auf, die mit viel Applaus belohnt wurde. Abschließend wies Schützenmeister Sterr noch auf die Jahresversammlung des Vereins am 10. Januar 2014 hin.

 

Die Pokal- und Scheibengewinner:

 

Silvester-Pokal:  1. Anton Sterr (86-Teiler), 2. Florian Adler (289-Teiler), 3. Adriana Krenz (353-Teiler)

 

Jahrespokal Damen: 1. Marion Krenz (62-Teiler), 2. Adriana Krenz (103-Teiler), 3. Anneliese Treiber (134-Teiler), 4. Simone Rödl (262-Teiler)

 

Jahrespokal Herren: 1. Johannes Rauscher (35-Teiler), 2. Martin Rödl (36-T.), 3. Kilian Schmalzl (64-T.)

 

Brotzeitscheibe: Damen: 1. Marion Krenz, 2. Adriana Krenz, 3. Anneliese Treiber; Herren: 1. Martin Rödl, 2. Florian Adler, 3. Anton Sterr

 


Kilian Schmalzl neuer Schützenkönig



Traditionell kurz vor dem Weihnachtsfest fahren die Schießsportler von Burgfrieden die Ernte für das abgelaufene Schießjahr ein. Schützenmeister Anton Sterr sprach von einem guten Schießjahr im sportlichen Bereich. Aber auch gesellschaftlich sei 2016 einiges passiert. Er erinnerte an die Teilnahme mit der Holzkegelbahn am gelungenen Brauereifest und das 60-jährige Vereinsjubiläum. Auch für 2017 ist wieder einiges geplant. Das Sektionswanderpokalschießen geht in Eichhofen im April und Mai über die Bühne.

 

Nach der Begrüßung durch Schützenmeister Anton Sterr übernahmen die Jungschützen das Programm und unterhielten mit vier Weihnachtssketchen um Nikolaus und Christkind das Publikum. Die Ehrung der Jahresmeister war ein weiterer Höhepunkt der Weihnachtsfeier. Bei der Junioren B schaffte Adriana Krenz den 1. Platz mit einem Ringdurchschnitt von 187. Platz 2 ging an Johannes Rauscher (184,8 Ringe), der 3. Rang an Simone Rödl  (179,6). Bei den Junioren A war Julian Krenz mit einem Schnitt von 180 Ringen nicht zu schlagen. Platz 2: Alexander Rödl (171,6), Platz 3: Kilian Schmalzl (168) knapp vor Florian Adler (167,5). Die Brotzeitscheibe der Jugend gewann Kilian Schmalzl, vor Julian Krenz und Johannes Rauscher. Weitere Erfolge der Jugend waren ein 1, zwei 2. Sowie einen 3. Platz in der Sektionsliga. In der Teamwertung der Junioren gab es einen 1. Platz. Gute Platzierungen bei den Gaumeisterschaften sowie bei den Bezirksmeisterschaften runden die erfolgreiche Saison der Eichhofener Jugendschützen ab. Jahresmeister bei der kombinierten Altersklasse der Damen- und Schützenklasse wurde unangefochten Marion Krenz mit einem Ringdurchschnitt von 191,5 Ringen. Zweiter Anton Sterr (186,5) sowie Thomas Sterr (173,3). Meister der Senioren (Auflage) wurde erneut Martin Rödl (190,8 Ringe), gefolgt von Brigitte Rödl (181,3) sowie Alfred Lang (173,1). Beim Damen-Jahrespokal siegte Marion Krenz, Adrian Krenz und Rita Lang. Den Herr-Jahrespokal gewann Anton Sterr, vor Kilian Schmalzl und Julian Krenz. Die Brotzeitscheibe der Schützenklasse holte sich Martin Rödl, gefolgt von Alfred Lang und Anton Sterr. Der Silvesterpokal geht an Anton Sterr, Platz 2 Simone Rödl und Rang 3 Kilian Schmalzl.

 

Der Höhepunkt des Abends war die Proklamation der neuen Majestäten. Erstmals wurde heuer kein Jugendkönig ermittelt. Der Nachwuchs nutzte die Chance und landete drei Volltreffer. Viel Applaus gab es für den neuen Schützenkönig Kilian Schmalzl. Er bekam von seinem Vorgänger Martin Rödl die Königskette überreicht. Die Knackerkette ging an Florian Adler und die Brezen erhielt Johannes Rauscher. Als Schützenliesl war erneut Marion Krenz nicht zu schlagen, Rita Lang freute sich über die Knackerkette und Adriana Krenz landete auf Rang 3 und durfte die Brezen mit nach Hause nehmen.

 


Gauliga Gruppe A1 Saison 2016/2017

Die Gauliga Hinrunde beenden die Burgfriedenschützen auf dem 4.Tabellenplatz mit 4:6 Punkten und 7243 Ringen. Diese Saison bilden neben Marion Krenz und Markus Maier die beiden Jungschützen Adriana Krenz und Johannes Rauscher die Stammmannschaft von Burgfrieden. Nach einem Sieg im ersten Wettkampf gegen HSG Regensburg folgten eine Niederlagen gegen „G`mütlichkeit“ Luckenpaint 5. Im dritten Wettkampf konnte das Team dem Tabellenführer „Almenrausch“ Grünthal 2 zwei Punkte entreißen und mit einem Sieg nach Hause fahren. Allerdings musste man sich im Derby gegen „Labertal“ Alling und auch im letzten Wettkampf der Hinrunde gegen „Seerose“ Neutraubling ersatzgeschwächt geschlagen geben. Dennoch erfreulich sind die sehr guten und beständigen Ergebnisse vor allem der Jungschützen. So erreichte Adriana Krenz in 4 Wettkämpfen folgende Ringzahlen: 373, 372, 369 und 363. Johannes Rauscher war in allen 5 Paarungen dabei und erreichte die Ergebnisse: 373, 366, 366, und im letzten Wettkampf als Mannschaftsbester 377 Ringe. Nach der kurzen Winterpause geht die Mannschaft wieder voll motiviert in die Rückrunde.


Wanderung und Verkostung mit Biersommelier


 

Das Neumitglied der Eichhofener Schützen, Thomas Lachmayr, hatte schon immer einen Faible für ein schmackhaftes Bier. Im Keller seines Elternhauses in Burgweinting braut er sich daher noch heute in unregelmäßigen Abständen seinen eigenen Gerstensaft für den Hausgebrauch. Dunkel und äußerst süffig.

So richtig auf den Geschmack gekommen ist der 52-Jährige aber vor zwei Jahren. Anlässlich seines runden Geburtstages erfüllte ihm seine Familie einen Herzenswunsch. Der Gutschein für einen Biersommelier-Kurs fand sich unter all den Geschenken. So durfte Lachmayr zwei Wochen lang eine Auszeit vom Alltag nehmen und in die Welt des Bieres eintauchen.

Das Erlernte hat Lachmayr in der Vergangenheit schon in einigen Bierseminaren im privaten oder Kollegenkreis erfolgreich umgesetzt. Da wollten sich die Schützen von Burgfrieden Eichhofen nicht lumpen lassen und begaben sich ebenfalls auf die Spuren des guten Bier-Geschmacks - und zwar bei einer Wanderung mit dem Experten im Tal der Schwarzen Laber. 20 Teilnehmer wollten wissen, wie ein Bier professionell verkostet wird und wie sich die Sorten und Gattungen im In- und Ausland unterscheiden.

 „Wenn man das Glas gegen das Licht hält, sieht man die Färbung am besten”, sagt Lachmayr auf einer der Stationen unter freiem Himmel und schwenkt das Glas in der Luft. Anschließend empfiehlt er, die Nase ins Glas zu halten, um die verschiedenen Aromen besser wahrnehmen zu können. Erst dann darf getrunken werden - ganz genau wie in der Welt der Spitzenweine. Bier habe nämlich wesentlich mehr Aromen als Wein.

 Sehen, riechen, schmecken und erleben - in dieser Reihenfolge wurden nach und nach zehn charakterstarke und auch internationale Biere verköstigt, um die Sinne zu eichen. Natürlich in kleinen Mengen und den entsprechenden Aromagläsern. Bei einer deftigen Brotzeit im Nebenzimmer der Münchsmühle erfuhren die Teilnehmer zudem alles über die Biergattungen, Craft-Biere oder das Reinheitsgebot. Thomas Lachmayr versteht sich als Botschafter des guten Geschmacks: “Mir ist es besonders wichtig, dass Bier als Genussmittel begriffen wird.”

Text und Fotos: Dietmar Krenz


Burgfrieden blickt zurück auf 60 Jahre


Festzug zum 60-jährigen Bestehen des Vereins in Eichhofen. Foto: Krenz

Gleich zwei Vereine blickten im Rahmen des Eichhofener Brauereifests auf ihr jeweils 60-jähriges Bestehen zurück. Der Schützenverein “Burgfrieden” Eichhofen und der Imkerverein Eichhofen-Etterzhausen feierten gemeinsam das Jubiläum mit einem Kirchenzug von Loch nach Eichhofen und einem anschließenden Gottesdienst vor der Alten Mühle der Schlossbrauerei. Für die musikalische Untermalung des Festakts sorgte die Eichhofner Dorfmusik, die aus der Nähe von München angereist war.

 

Zehn Vereine nahmen an dem Kirchenzug teil: Die Freiwillige Feuerwehr Eichhofen sowie einige befreundete Schützenvereine aus nah und fern. Aus dem Markt Nittendorf beispielsweise “Alte Linde” Undorf, über die Sektion Labertal mit “Waldhäusl” Kleinprüfening bis hin zur Gauligagruppe mit “Almenrausch” Grünthal kamen die Gastvereine zum Festakt und zogen unter den Schüssen der Undorfer Böllerschützen zur Mühle.

 

Pfarrer Günter Lesinski vom Haus Werdenfels leitete den anschließenden Gottesdienst und nahm besonderen Bezug auf die eigentliche Bedeutung des Schützenwesens: “Der Begriff ,Schütze' kommt nicht etwa vom ,Schießen', wie viele vermuten”, erklärte der Geistliche in seiner Predigt, “sondern hat vielmehr etwas mit Schutz zu tun.”

 

Weiterhin erläuterte Lesinski, dass die Schützen im Mittelalter für die Bewachung der Stadtmauern zuständig gewesen waren. Heute müssten keine Stadtmauern mehr beschützt werden, doch die Schützen bewahren etwas völlig anderes: “Werte wie Brauchtum, Gemeinschaft und Tradition sowie ehrenamtliches Engagement.” Leider sorgten kurze Regenschauer während des Gottesdienstes immer wieder für kurze Unterbrechungen.

 

Anschließend begrüßte Sterr die gut 200 Gäste und erläuterte, in seinen Vorbereitungen für das Fest wäre er immer wieder über das Wort “miteinander” gestolpert. Er betonte das Miteinander und den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt im Verein, zwischen dem Verein und der Brauerei Eichhofen, zwischen allen anwesenden Vereinen. “Das Miteinander ist wesentlich für einen funktionierenden Verein”, stellte Sterr fest.

 

Der Brauereichef Michel-Andreas Schönharting, der zusammen mit seiner Frau Daniela die Schirmherrschaft über den Festakt übernahm, legte den Fokus auf die Wichtigkeit der beiden Vereine als Ortsvereine. “Bei Burgfrieden geht es an den Schießabenden sehr familiär zu, sie haben einen sehr hohen Jugendanteil”, erzählte Schönharting. Der Imkerverein verfolge eine wichtige Tätigkeit für die Umwelt: “Die Biene ist zum Symbol für das menschliche Leben geworden. Geht es den Bienen gut, geht es den Menschen gut.” Mit seinen abschließenden Worten überreichte er kleine Präsente für die beiden Vereine.

 

Sektionsschützenmeister Thomas Schmid fiel eine Gemeinsamkeit der beiden Jubelvereine auf - “die Königinnenzucht. Die einen züchten Schützenkönige, die anderen Bienenköniginnen.” Er lobte die sportliche Arbeit des rührigen Schützenvereins. “Burgfrieden setzt seit Jahrzehnten sportlich Maßstäbe, vor allem bei der Nachwuchsarbeit.”

 

  Der 2. Gauschützenmeister Bernhard Kaulich freute sich über die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Brauerei: “Ein Jubiläum beim Brauereifest zu feiern, passt ja wie die Faust aufs Auge.” Nittendorfs Bürgermeister Helmut Sammüller erklärte: “Beide Vereine sind jetzt im Internet anzutreffen. Aber die echte Geselligkeit und Kommunikation, wie sie in einem Verein geschieht, wird immer wichtig sein in der Zukunft.” Abschließend stellte er fest: “Ich wünsche den Imkern weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Tätigkeit für Natur und Umwelt, und den Schützen, dass sie nicht den Vogel abschießen, sondern ins Schwarze treffen.”

 

Tausende Besucher, jede Menge Musik und friedliches Feiern - alle zwei Jahre kommt in Eichhofen Festivalstimmung auf. Seit 1986 wird hier eine Erfolgsgeschichte weiter geschrieben: Für Musikfans aus der ganzen Region ist der Termin im Kalender dick angestrichen. Die 15. Ausgabe des Brauereifests wartete mit der üblichen, bewährten Mischung auf, einzig das Wetter spielte am Sonntag nicht mehr mit und vermieste ein bisschen die gute Stimmung.

 

Bewährt hat sich über die Jahre hinweg aber nicht nur die vielfältige Musikauswahl, sondern auch ein attraktives Kinderprogramm. Außerdem betrieben die Schützen von Burgfrieden  auch wieder die vor zwei Jahren eigens für das Fest gebaute Kegelbahn. Die besten drei Kegler freuten sich über Freibier von der Schlossbrauerei. „Ohne die Vereine, könnte das Fest nicht so stattfinden”, lobt Schönharting das ehrenamtliche Engagement. “Das Miteinander der Ortsvereine und der Schlossbrauerei ist mehr als vorbildlich”, befand auch der Schirmherr des Fests, der Nittendorfer Bürgermeister Helmut Sammüller.

 

Unser Bild zeigt die Sieger des Kegelturniers, die sich über flüssige Sachpreise freuen konnten. Mit auf dem Bild sind Schützenmeister Anton Sterr und Brauereichef Michel-Andreas Schönharting. Foto: Krenz. 


Jahresversammlung am 8. Januar 2016


Im Gerätehaus der FFW Eichhofen zogen die „Burgfrieden“-Schützen bei ihrer Jahresversammlung Bilanz über ein sportlich erfolgreiches Jahr. Die Mitglieder stimmten über eine Geschäftsordnung und neue Modalitäten des Königsschießens ab. Schützenmeister Anton Sterr, der seit Anfang 2015 auch einer der stellvertretenden Gauschützenmeister ist, berichtete von den sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen des Vereins. Sterr monierte die mangelnden Unternehmungen des Vereins abseits des Schießstandes. „Hier müssen wir aufpassen, dass wir dranbleiben. „Was mich dabei freut und positiv stimmt, das ist der Zusammenhalt im Verein und das ist der sportliche Erfolg“, so Sterr. „Wir profitieren von einer sehr guten Jugendarbeit in den vergangenen Jahren.“ Er gab einen kurzen Umriss über die größten Erfolge des Vereins 2015. So ist die Gauligamannschaft in der Gruppe A in den letzten Jahren kontinuierlich auf den vorderen Plätzen zu finden, heuer beispielsweise auf Rang zwei. Zudem lobte er die Integration der beiden Jungschützen Johannes Rauscher und Adriana Krenz ins Team

 

6 Schützen aus Eichhofen bei den 13 gewerteten Schützen im Gemeindevergleich, drei Teilnehmer an den Bayerischen Meisterschaften: „Es ist bemerkenswert, was wir hier im letzten Jahr im Verein erreicht haben.“ Das der Verein mit seine Erfolge wieder einmal mit wenigen Schützen errang, „da kann man im ersten Moment stolz darauf sein, aber auf das Dauer kann das nicht gutgehen“, so Sterr. In diesem Zusammenhang stellte er auch den gefährlichen Trend fest, dass sich Jahr für Jahr weniger Schützen an den gemeinsamen Schießabenden beteiligen. So sind von den 41 Mitgliedern nur 16 aktive Schießsportler. „Man sieht die Erfolge bei denen, die fast zu jedem Schießabend erscheinen.“

 

 Einen ausführlichen Ergebnisbericht der Jungschützen lieferte Jugendleiterin Marion Krenz. So erreichten der Eichhofener Nachwuchs in Mannschaft und Einzel in Sektions-, Gau- und Bezirksebene zahlreiche Stockerl-Plätze, unter anderem holte sich Adriana Krenz Rang drei bei den Bezirksmeisterschaften. „Auch in diesem Jahr war unser Nachwuchs eine wichtige Stütze und ein Erfolgsgarant für unseren Verein.“ Auch Sportleiter Martin Rödl stellte den Schützen in seinem Bericht ein positives Zeugnis aus. Der eingeschlagene Weg aus Trainingsfleiß und der Teilnahme an überörtlichen Wettkämpfen und Meisterschaften seien Grundlage für diese hervorragenden Ergebnisse.

 

 Der 2. Bürgermeister des Marktes Nittendorf, Josef Bauer, überbrachte die Neujahrswünsche der Gemeinde und lobte den Verein: „Der Zusammenhalt und die Erfolge sprechen für Burgfrieden“, so Bauer. Schützenmeister Sterr wagte noch einen Ausblick auf das Jahr 2016: „Wir dürfen uns um das Brauereifest kümmern und unser 60-jähriges Jubiläum planen."

 



Sketche auf der Weihnachtsfeier


Auch dieses Jahr sorgte die Jugend mit zwei Sketchen auf unserer Weihnachtsfeier für hervorragende Stimmung.

 

 

Sketch 1: "Blitzer"

 

Am Heiligen Abend liefern sich drei Weihnachtsmänner ein Schlittenrennen. Sie genießen die steile Himmelsrutsche und haben einen guten Parcours, zwischen Regenwolken und Vogelschwärmen sausen sie hinunter. Doch plötzlich blitzt es hell auf und die Weihnachtsmänner halten auf Anweisung der Polizisten an. Sie fangen an wegen dem Strafzettel zu diskutieren. Bis der erste Weihnachtsmann vorschlägt, dass die Polizisten den Bescherungssack nehmen und dafür den Strafzettel zerreißen. Zuerst weigern sich die Polizisten, jedoch nur solange bis sie die Neugier ergreift. Denn die Piste führt genau das noble Wohnviertel mit lauter verwöhnten Kindern. So stellen sie sich vor was in dem Sack sein könnte und steigern sich immer mehr hinein. Sie gehen auf den Deal ein und verschwinden, um den Sack in einem Versteck zu plündern, worauf der Weihnachtsmann bestanden hatte. Als die Polizisten weg sind, freuen sich die Weihnachtsmänner, denn erstens sie haben noch einen Ersatzsack und zweitens war es nicht der Sack für die Kinder. Sondern fürs Tierheim. Somit stürzen sie sich auf ihre Schlitten und rodeln davon.

 

 

 

Sketch 2: "Nur im Kino"

 

Der erste Junge (Max) muss bei seinen Nachbarn den Weihnachtsmann spielen, jedoch kommt Marie und will mit ihm ins Kino. Somit übergibt Max Tom die Aufgabe. Wiederum kommt das nächste Mädchen und will mit Tom ins Kino. Da gibt Tom den Job dem Nächsten. Und so geht es immer weiter. Jedoch verdreht sich die Verteilung der Geschenke immer mehr. Bis zum Schluss Paul den Job bekommt und Evelyn dazu stößt. Evelyn will aber nicht ins Kino sondern findet den Job interessanter. So erklärt Paul ihr was er wem geben muss, wobei er alles verdreht. Evelyn ist begeistert und meint der Film im Kino, genannt "Der Bescherungstrottel", wo es um einen Jungen geht, der den Weihnachtsmann spielt und dabei alles falsch macht, ist dumm. Denn sowas gibt es nur im Kino und Paul stimmt ihr zu. Nur im Kino.

 

 


 Weihnachtsfeier 2015

 

 

Drei Generationen einer Familie stellen im Jahr 2016 die Könige und Liesl für den Schützenverein „Burgfrieden Eichhofen“: Martin Rödl als Schützenkönig, Marion Krenz als Liesl und Julian Krenz als Jugendkönig. Schützenmeister Anton Sterr kürte die Majestäten bei der Weihnachtsfeier des Vereins.  Die Königsproklamation war der Höhepunkt des Jahresabschlusses in der Brauereigaststätte Eichhofen. Martin Rödl verwies  Anton Sterr und Alfred Lang auf die Plätze, hinter Marion Krenz waren Anneliese Treiber und Monika Rödl die Platzierten. Julian Krenz (176 Teiler) setzte sich vor Adriana Krenz (190 Teiler) und Kilian Schmalzl (278 Teiler). In diesem Jahr schoss der Verein jedoch zum letzten Mal einen Jugendkönig aus. „Unsere Jugend ist ja eigentlich schon erwachsen“, stellte Schützenmeister Anton Sterr fest. Deshalb werden die Jungschützen bereits im nächsten Jahr im König- und Liesl-Wettbewerb antreten.

 

 Weiterer Höhepunkt neben der Proklamation der Majestäten war die Auszeichnung der Jahresmeister. In der Klasse Jugend gewann Adriana Krenz mit einem Ringdurchschnitt von 187,50 Ringen vor Johannes Rauscher (182,50). Bei den Junioren sicherte sich Julian Krenz (183,33) vor Simone Rödl (179,33) und Alexander Rödl (175,50) den ersten Platz. Die kombinierte Schützen-, Damen- und Altersklasse dominiert Marion Krenz (190,33). Die Platzierten waren Anton Sterr (189,00) und Thomas Sterr (171,33). Martin Rödl (191,66) verwies in der Klasse Senioren „aufgelegt“ Brigitte Rödl (184,83) sowie Fritz Treiber (174,20) auf die Plätze.

 

„Im Schießjahr 2015 haben sich unsere Schützen schon wieder gesteigert, vor allem im Jugendbereich. Ich weiß gar nicht mehr, das wievielte Jahr hintereinander ich das verkünden darf“, stellte Schützenmeister Sterr mit sichtlicher Freude fest. Erwähnenswert ist besonders die Leistung der Gauligamannschaft: Das Team um Marion Krenz, Anton Sterr, Markus und Harald Maier überwintert nach der Hinrunde auf Rang zwei. Martin Rödl steht regelmäßig „Gewehr bei Fuß“ und sogar die beiden Jungschützen Adriana Krenz und Johannes Rauscher halfen schon aus (16 und 15 Jahre alt).

 

Auch deswegen folgerte Jugendleiterin Marion Krenz in ihrem Bericht: „Die Jugend ist eine wichtige Stütze des Vereins.“ Eine Vielzahl an Podestplätzen in den Einzel- und Teamwertungen der Sektionswettbewerbe belegen das. So belegten beispielsweise die beiden Juniorenmannschaften des Vereins den ersten und dritten Platz, mit zwei Jungschützen, die eigentlich noch in der Jugendklasse schießen dürften. Der Nachwuchs errang zudem Platz zwei beim Bürgermeister-Wanderpokal der Jugend, sechs Schützen kamen dabei in die Wertung und „Burgfrieden“ trat mit lediglich sechs Schützen an. „Da musste jeder eine gute Leistung bringen“, erklärte Marion Krenz. Von den zwölf Teilnehmern des Vereins bei den Gaumeisterschaften qualifizierten sich sieben für die Bezirksmeisterschaften (davon vier Jungschützen). Marion Krenz, Adriana Krenz (dritte Bezirksmeisterin) und Johannes Rauscher qualifizierten sich zum wiederholten Mal für die Bayerischen Meisterschaften.

 

 

 

 


Glaskugelschießen 2015

 

 

Am traditionellen Glaskugelschießen der Schützen von Burgfrieden Eichhofen Ende November nahmen 17 Schießsportler teil. Schützenmeister Anton Sterr freute sich über die rege Beteiligung, die er sich auch an den sonstigen Schießabenden wünschen würde. Geschossen wurde auf Mini-Christbaumkugeln, die mit Losnummern versehen waren. Jeder Schütze hatte drei Versuche, die ansonsten übliche  Schießausrüstung war nicht erlaubt. Für die „süßen“ Preise hatten Brigitte und Martin Rödl gesorgt. Bei der Siegerehrung hatten die Schützen mit den niedrigsten Losnummern die freie Auswahl. Aber keiner der Teilnehmer musste ohne Preis nach Hause gehen. Mit diesem Schießen stimmten sich Burgfriedenschützen auf die Vorweihnachtszeit ein. Der nächste Termin ist die Weihnachtsfeier mit Königsproklamation am 19. Dezember im Schützenzimmer des Brauereigasthofs Eichhofen.